kulinarisches / die kunst des fermentierens

29/6/2017

Mit einem vier Monate alten Baby im Haus ist es nicht immer leicht sich gesund zu ernähren. Auch wenn uns der Alltag allmählich wieder hat und sich alles so langsam einpendelt, fehlt mir doch oft entweder die Zeit oder die Muse aufwendige Gerichte zuzubereiten. Nicht selten komme ich ohnehin erst am Abend dazu, mich in der Küche auszutoben. Dann, wenn der Junior schläft und nicht nach einer halben Stunde wieder nach Aufmerksamkeit lechzt. Dann ist da aber natürlich auch noch meine Selbstständigkeit, die derzeit ebenfalls hauptsächlich in den Abendstunden bedient wird. Mama- und berufstätig sein und bewusst leben – diese drei Dinge sind zugegebenermaßen eher selten wirklich miteinander zu vereinen. Es gibt Tage, da ist das erste, was ich esse, eine Kugel Eis auf dem örtlichen Marktplatz während ich mit dem Mini spazieren bin. 

 

Es gibt aber auch andere Tage – und an diesen koche ich vor: Linsendal, Gemüsecurry oder frische Pasta-Saucen. Alles, was sich tagsüber schnell und leicht (und einhändig) zubereiten lässt. Neben unserem eigenen Kombucha, der hausgemachten Pflanzenmilch und dem selbst gebackenem Brot, habe ich jetzt noch eine Leidenschaft für mich entdeckt: fermentiertes Gemüse, insbesondere Kimchi und Sauerkraut. In der ayurvedischen Küche gehört das Fermentieren ohnehin zum festen Ernährungsplan und das aus guten Gründen: rohes fermentiertes Gemüse ist nicht nur lange haltbar, sondern auch lebendige Nahrung, die natürliche Enzyme und aktive Milchsäurebakterien enthält. Vor allem Sauerkraut strotzt nur vor Vitamin C, Eisen, Folsäure, Ballaststoffen und Milchsäurebakterien. Aber auch Kimchi – wie es die Koreaner zu jeder Hauptspeise servieren – sorgt für Energie und verbessert die Verdauung und Nährstoffaufnahme. Das ballaststoffreiche Kimchi gilt mit seinem hohen Gehalt an Vitamin A, B und C sowie Proteinen, Aminosäuren und Mineralien als eines der gesündesten Nahrungsmittel der Welt und findet auch hierzulande immer mehr Zuspruch. Und es ist im Grunde recht leicht selbst gemacht. Alles, was man benötigt sind Chinakohl, Ingwer, Knoblauch, Rettich (oder andere Gemüsesorten, je nach Jahreszeit) und ein bisschen Zeit. Alles in allem ist es viel unkomplizierter, als ich gedacht habe.

 

Mein erster Versuch war dank der Hilfe von der wunderbaren Carla Berinda ein voller Erfolg. Jetzt heißt es experimentieren und ausprobieren, bis ich hier ein erstes eigenes Rezept teile. An alle aus Wien & Umland – Carla ist nicht nur eine bezaubernde Yogalehrerrin, sondern liebt die ayurvedische, frische und vegane Küche. Wer bei ihr einen Kochworkshop besucht, nimmt nicht nur ganz viel Inspiration mit nach Hause, sondern vor allem ganz viel Glückseligkeit Alle Infos zu Kursen und Zeiten findet ihr auf ihrer homepage: http://www.carlaberinda.com/. Danke, liebe Carla!

 

 

Please reload

des dezembers feste / wintersonnenwende, yule, rauhnächte, weihnachten & neujahr

21/12/2018

muttermilchschmuck von ATELIER MIAH / momente für die ewigkeit

17/10/2018

die backpacks von WAYKS / wegweiser in sachen nachhaltigkeit & transparenz

05/09/2018

1/10
Please reload

RSS Feed

Nuancen Journal ist ein persönliches Onlinemagazin, das sich für

einen achtsamen und ganzheitlichen Lebensstil einsetzt, das umdenkt

und beweist, dass Luxus nicht gleich Verschwendung bedeuten muss!