kulinarisches / deftiger, ayurvedischer krauteintopf

18/3/2018

 

Während letztes Wochenende schon alle Zeichen auf Frühling standen, hat der Winter kurzerhand beschlossen, doch noch einmal zurückzukehren. Anlass genug noch schnell eines meiner liebsten Gerichte der letzten Saison mit euch zu teilen – einen ayurvedischen Krauttopf, der wohlig von innen wärmt und die kommende Woche vielleicht über den ausbleibenden Frühling hinwegtrösten kann – nicht nur, weil er auch farblich eine echte Freude ist!  

 

Ich liebe ja deftige Eintöpfe, die – machen wir uns nichts vor – traditionellerweise auf Fleisch und Knochen als Grundlage regelrecht angewiesen sind, um ein herrlich rauchiges Aroma zu bekommen. Nach einigen Experimenten und einer glücklichen, schicksalhaften Fügung freue ich mich deswegen umso mehr damit ein gegenteiliges Rezept teilen zu können. 

 

Zutaten:

 

– Rotkraut

(ich nehme meistens eher einen kleineren, weil die ja doch recht ergiebig sind)

– Pastinaken

– Sellerie

– Kartoffeln 

 

– Ingwer 

– Zwiebeln 

– Knoblauch 

 

– Koriander 

– Kreuzkümmel 

– Lorbeer 

– Salz 

– Pfeffer 

– Chili 

– Paprikapulver 

– Kümmel 

– Piment 

– Roh-Rohrzucker 

– Kokosöl 

 

 

Für das Topping:

 

– Karotten

– Kürbiskerne

– Sprossen

– schwarzer Sesam

– weisser Sesam

– Sojasauce

– Honig

 

Das Rotkraut vierteln und in dünne Streife schneiden, in einer Schüssel salzen und mit klein gehacktem, frischen Ingwer gut durchkneten. Wenn möglich ein paar Stunden ruhen lassen, damit es Wasser ziehen kann. Wer die Zeit hat, gibt das Rotkraut in Schraubgläser und lässt es ein paar Tage fermentieren bevor es weiterverarbeitet wird – dadurch bekommt der Krauttopf ein besonders deftiges Aroma. Ist aber kein Muss.

 

Im zweiten Schritt (am selben Tag oder eben Tage später) Zwiebeln klein schneiden und in einem neutralen, hoch zu erhitzendem Öl anbraten. Knoblauch, Ingwer und Chili zugeben und mit einer Prise Salz und Zucker glasig dünsten. Pastinaken und Sellerie in kleinen Würfeln unterheben, dann die Kartoffeln. Wieder alles gut anschmoren und mit Gewürzen abschmecken (Lorbeer, Piment, Paprika, Kreuzkümmel, Koriander). Das Rotkraut dazugeben und mit Flüssigkeit einkochen lassen (ich benutze hierfür eine selbstgemachte Gemüsebrühe, die ich eingefroren habe. Sie besteht hauptsächlich aus eingekochten Gemüseresten, Rezept finden sich viele online).

 

Je länger das ganze einkochen darf, umso besser. Eine Stunde sollte es schon sein. Zum Schluss noch einmal abschmecken und in Schüsseln geben. Mit buntem Topping servieren. Dafür Karotten klein raspeln, Kürbiskerne in der Pfanne mit Shoyu Sojasauce, Ingwer und Chili anrösten, zum Schluss Honig zugeben (nicht mehr erhitzen). Mit Sesam und Sprossen dekorieren und fertig!

 

Guten Appetit!

 

 

 

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