neuanfang / some may say i'm a dreamer...

2/8/2018

 

Es ist nicht so, dass ich gegenüber spirituellen, alternativen Wegen im Leben nicht immer schon offen gewesen wäre – ich vermute mein hin und wieder verängstigtes Spießer-Ich war dennoch immer mehr auf Bodenhaftung bedacht und hat mich das ein oder andere Mal davon abgehalten, einfach frei und wild meinem Herzen zu folgen. Nicht dem Herzen, das nur als Echo der vielen vermeintlichen Wünsche aus dem Außen agiert, sondern dem, das es schafft nach Innen zu schauen, dass meine wahre Essenz beherbergt, das, was mich ausmacht. Das mag etwas kryptisch oder gar sphärisch klingen, ist es vielleicht auch – seit letzter Woche Freitag, seit dem Blutmond um genau zu sein, zumindest für mich allerdings sehr viel weniger als je zuvor. Vieles von dem, was lange in mir raus wollte, macht auf einmal Sinn. Vieles, was ich seit Jahren zu sein versuche, löst sich auf einmal im Nichts auf und lässt nur zurück, was wichtig ist. Ich spüre eine enorme Kraft, Stärke und Bestätigung in allem, was ich tue und tuen möchte – wie nie zuvor (oder – um mich etwas weniger weit aus dem Fenster zu lehnen – zumindest wie seit langem nicht mehr). Nun liegt dieser besagte, einschneidende Tag nicht einmal eine Woche zurück und ich wage schon so folgenschwere Schlüsse zu ziehen? Ja, das tue ich! Weil sich in meinem Denken etwas nachhaltig verändert hat. Dafür bedürfte es aber eine ganz eigene Abhandlung – eigentlich dient der Blutmond hier nämlich vor allem als perfekter Aufhänger für einen Beitrag, der in gewisser Weise einen Neuanfang einläutet und der an der Stelle nicht ohne eine kurze Randnotiz ausgekommen wäre, in der ich diesen persönlichen Wandel zumindest erwähne. Ein Wandel, der sich auf allen Ebenen bereits angedeutet hat und von diversen Medien sogar regelrecht propagiert wurde, dem ich mich aber erst jetzt hinzugeben vermag. Vielleicht hat sich seit letzter Woche ja auch etwas in eurem Leben getan? Ich bin jedenfalls fast überzeugt davon... – und damit an der Stelle genug der reißerischen Annahmen, Fenster zu und zum eigentlichen Thema.

 

Lange Rede, kurzer Sinn: Auf dieser Seite war es in den letzten Monaten sehr ruhig. Eine Ruhe, die mir Gelegenheit gegeben hat, mich zu sammeln und zu ordnen. Eine Ruhe, die aufgezeigt, dass das echte Leben machmal viel Kraft fordert und keine Zeit für etwas anderes lässt. Aber auch eine Ruhe, die bewiesen hat, dass es so viel wichtigeres gibt und mich daran erinnert hat, wo ich eigentlich mit Nuancen Journal hin wollte. 

Anlass für  diese Plattform war und ist der Wandel, den ich selbst seit knapp zwei Jahren erfahren darf, der mich jeden Tag dazu lernen lässt und der mich so viel näher zu mir selbst gebracht hat. Ohne den Zeigefinger zu erheben möchte ich diesen an der Stelle noch mehr hier teilen. Vielleicht um den/ die ein oder andere/n zu inspirieren, vielleicht, weil ich das Gefühl habe, dass es an der Zeit ist, mehr zu tun als diesen nur für sich allein im stillen Kämmerlein zu (er)leben. Alles, was ich erzähle und schreibe wird dabei sehr persönlicher Natur bleiben. Wenn es politisch wird oder ethisch ans Eingemachte geht, dann ist das meine Wahrheit, die nicht nur immer wieder dazulernen oder ungeschrieben werden darf, sondern viel wichtiger auch friedlich neben andern existieren soll. Diese Seite soll eine konstruktive Plattform sein, andere Menschen – dich, dich, dich und dich – ein bisschen für ein bewussteres, ganzheitlicheres, nachhaltigeres Leben zu begeistern.  

 

Dabei gehöre ich nicht zu denjenigen, die mit Dogmen um sich werfen. Ich lebe nicht nach strengem Reglement und werde mich auch nicht dazu herablassen, dass von anderen zu verlangen. Ich lebe nach meiner Intuition, nach dem was sich für mich richtig, ethisch korrekt und gut anfühlt. Dazu gehören eine hauptsächlich pflanzliche Ernährung – ohne mich als Veganerin bezeichnen zu wollen. Dazu zählt, dass ich möglichst regional und saisonal einkaufe, ohne die Locavore-Flagge zu hissen. Und dazu zählt auch, so gut wie möglich nachhaltig und plastikfrei zu konsumieren. Alles kann, nichts muss. Und ich habe in den letzten zwei Jahren gemerkt – es kann viel mehr, wenn es nicht muss und aus einer gemeinschaftlichen Bewegung heraus entsteht. Und so hoffe ich natürlich, hier keine Monologe zu halten, sondern von jedem einzelnen von euch wieder ganz viel neuen Input mit auf den Weg zu bekommen. Ich bin überzeugt davon, dass wir zusammen noch mehr bewegen können. Ein Leben, das nicht in Gleichgültigkeit geführt wird, ist ein so viel besseres Leben. Some may say I am a dreamer, but I am not the only one. Lasst uns zusammen träumen und Zurückhaltung, Ganzheitlichkeit und die kleinen, einfachen Dinge wieder zum erstrebenswerten Maßstab erheben!

 

Alles Liebe, 

deine Stephanie

 

 

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