die backpacks von WAYKS / wegweiser in sachen nachhaltigkeit & transparenz

5/9/2018

 

Es ist September und so langsam neigt sich auch dieser endlose Sommer dem Ende entgegen. Ich bin gerade von einer meiner vielen Reisen nach Berlin zurückgekehrt, dieses Mal mit einem Abstecher über Hamburg und München, und sitze dieser Tage noch immer zwischen gepackten Koffern und IKEA-Tüten (oder was sich spontan eben noch so auftreiben ließ). Das Reisen mit Kind bedarf enormer Flexibilität – vor allem wenn das Wetter in der Zwischenzeit von 35 Grad auf 15 Grad umschwenkt. Das Packen wird da schnell zur olympischen Disziplin und mit der Zeit aus dem einen kleinen Koffer plötzlich ein Sammelsurium an zusätzlichen Tüten und Kram – die Hand- und Wickeltasche und den Kinderwagen natürlich nicht zu vergessen. Dann komme ich mir sprichwörtlich nicht nur vor wie eine Packesel, sondern gleiche sogar einer ganzen Packesel-Kolonne.  

 

Es ist immer dasselbe. Das Problem: mein Koffer ist zu klein und eigentlich völlig unpraktisch, eignet sich aber als Handgepäck im Flieger. Mit der Bahn lässt sich dann mehr transportieren (die haben wir dieses Mal für den Rückweg genommen, CO2 Fußabdruck und so), also kommen noch zusätzliche Gepäckstücke hinzu (Berliner Flohmärkten sei dank). Seit einer gefühlten Ewigkeit suche ich nun schon nach dem perfekten Reisebegleiter für meine vermeintlichen "Kurztrips" (die schon auch mal bis zu zwei Wochen dauern können). Einen, der meine spontane und manchmal chaotische Planung ab kann. Ein Koffer ist mir zu unflexibel, eine Reisetasche zu unpraktisch. Am liebsten wäre mir etwas, das alles miteinander kombiniert. Reise- und Citygepäck in einem, das Platz für Laptop und Kamera bietet, ebenso wie für Windeln, Kulturtasche, Yogamatte, warme Socken und genügend frische Unterwäsche. Und am besten habe ich damit trotzdem noch beide Hände frei – die braucht es schließlich um einen 1,5-Jährigen in Schach zu halten. Nun, und dann ist da natürlich auch noch mein Anspruch nach Nachhaltigkeit. Das scheint alles nicht vereinbar! Oder doch?

 

Zu meinem Glück landete doch tatsächlich vor wenigen Wochen eine E-Mail einer alten Kollegin in meinem Postfach, die mir begeistert vom Label WAYKS berichtete. In erster Linie, weil deren Herangehensweise und ihre Firmenphilosophie ganz und gar richtungsweisend ist, wenn es um eine nachhaltige und transparente Produktion geht. Sie konnte ja nicht ahnen, dass sie mir damit auch gleich des Rätsels Lösung meiner verzweifelten Suche offenbarte. Kurzum: Die Backpacks von WAYKS sind irre praktisch, irre verantwortungsbewusst hergestellt und darüber hinaus ausnahmsweise auch mal wirklich irre schön, weil super schlicht. Mein Herz tanzt!

 

Und das ist aber noch nicht alles, denn meine ehemalige Kollegin hatte Recht: es ist vor allem ihre Bedingungslosigkeit, wenn es darum geht, als Produzent Verantwortung zu übernehmen, weil sie zeigt wie Nachhaltigkeit und Transparenz in diesem schier undurchsichtigen Markt funktionieren kann. Zum einen ist ihr Allround-Talent von Rucksack geeignet für fast jede Lebenslage und macht somit zusätzliche Gepäckstücke auf dem Dachboden unnötig. Zum anderen setzen sie auf Langlebigkeit und Qualität – das wiederum macht eine Neuanschaffung alle zwei Jahre überflüssig (mein gar nicht mal so billiger Koffer hat gerade einmal so lange gehalten). Am spannendsten ist aber ihr Versuch, für den Verbraucher ganz und gar transparent zu sein – welche Materialien wurden verwendet, wieviel Energie wurde dafür aufgewendet, wer war an der Produktion beteiligt? In ihrer Kickstarter-Kampagne findet ihr dazu alle Details. Das verwendete Polyester stammt zu einem Großteil aus recycelten Plastikflaschen, ist also Ressourcen schonend und auch das Team und die Produktionsstätte haben entgegen vieler Marken ein Gesicht. Ein Paradebeispiel, wie ich mir die Zukunft der Modebranche wünsche.

 

Wenn ihr WAYKS unterstützen wollt oder sogar überlegt, euch selbst einen der Backpacks zuzulegen (tut es!), dann schaut auf der Kickstarter-Kampagne vorbei und sichert euch schnell, schnell, schnell (denn die Early-Birds gehen weg, wie warme Semmeln) einen der Modelle. Bis März 2019 müsste ihr euch dann zwar noch gedulden, aber gut Ding will Weile haben, nicht wahr?

 

Ich drücke den beiden Gründern Leonie und Fabian jetzt schon die Daumen und sage danke für soviel Innovation, Engagement und Liebe zum Detail. Ihr werdet in naher Zukunft hier sicher noch mehr über sie lesen, denn ich möchte ihnen unbedingt ein paar Fragen stellen. Für mich stellt sich dann jetzt aber erst mal nur eine: Schwarz oder Sand?

 

 

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