kidswear / millk

15/1/2017

 

 

ich würde mich durchaus als modebewussten menschen bezeichnen, das birgt schon mein beruf in sich – als Kultur-, kunst- und modejournalsitin werde ich zwangsläufig täglich mit den neuesten Trends konfrontiert. und doch weiss ich gerade deswegen eben auch um ihre schnelllebigkeit und die schattenseiten der industrie und konsumiere vielleicht deswegen sehr viel bewusster.

 

ich gehöre eher zu dem schlag mensch, der vorausschauend kauft. bei mir wandern nur dinge in den kleiderschrank, die schon von vornherein mein persönliches stilettikett tragen und deswegen auch sehr wahrscheinlich für immer in meinem besitz bleiben dürfen. dabei lege ich natürlich wert auf herkunft und materialien der kleidung, ebenso wie ihre qualität. ich gebe lieber mehr geld aus und habe lange etwas davon, als andersherum.

 

mit meiner schwangerschaft  wird dieses thema auf einmal nicht mehr nur für mich interessant, sondern auch für den nachwuchs. Mit dem unterschied, dass ich hier nicht wirklich vorausschauend kaufen kann, da die zwerge mir nichts dir nichts aus den sachen herausgewachsen sind. trotzdem soll es natürlich nur das beste vom besten sein, fair produziert, dabei aber möglichst nicht öko schreien, keine klischeehaften kindchenschemen bedienen und vor allem funktional sein.

 

 

gar nicht so einfach, weil es dabei eigentlich immer ein problem gibt: sind all diese erwartungen erfüllt, kosten die sachen gleich ein vermögen. ich setze also {ohne dass ich jetzt schon aus erfahrung sprechen könnte, denn der nachwuchs ist noch nicht da) auch hier auf weniger ist mehr. dafür möchte ich lieber sicherstellen, dass die sachen nachvollziehbar produziert sind, schadstoffgeprüft und möglichst neutral sind – denn dann können sie für beide geschlechter weiterverwendet werden, kein wunder also, habe ich mich hals über kopf verliebt in das konzept vom australischen label millk verliebt. das konzept der überschaubaren kollektion ist einfach: um ein baby glücklich zu sehen, braucht es nicht viel. deswegen beschränken sie sich auf eine Handvoll überzeugender Designs in fünf neutralen Töne (Terracotta, charcoal, musk, white, mustard) - die irgendwie an kleine huckleberry finns erinnern und nach großen abenteuern schreien. 

 

Zugegeben, ganz billig sind die sachen nicht. auch der versand aus australien kostet ein bisschen was. ich finde sie aber jeden cent wert und setze dann wirklich darauf lieber weniger zu haben. die materialien sind sehr strapazierfähig, so dass kleine flecken auch mal schnell mit dem feuchten lappen entfernt werden können, ohne dass alles sofort gewechselt werden oder in der waschmaschine landen muss...

 

 

 

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